Förderverein Grand Opera Wilhelm Tell

Ein Investition in die Seele der Schweiz
 

Ein Kulturereignis von nationaler Bedeutung

Die Freilichtaufführung der "Grand Opéra Wilhelm Tell" auf dem Rütli soll ein Ereignis von staatstragender Grösse werden. Niemals zuvor fand dieses Werk den Weg zurück an seinen Ursprung.

EIN KUNSTWERK VON EUROPÄISCHEM FORMAT

Gioachino Rossini soll seinen «Wilhelm Tell» für sein bestes Werk gehalten haben. Tatsächlich kann Rossinis einzige französische Grand Opéra europäischer nicht sein. Uraufgeführt wurde sie 1829, in der sehr bewegten Restaurationszeit zwischen Wiener Kongress und revolutionärem Vormärz. Komponiert hat sie ein Italiener – für Paris. Sie handelt vom Freiheitskampf der Innerschweizer Kantone gegen das österreichische Habsburg. Sie folgt der Vorlage eines deutschen Klassikers. Und der Stoff geht auf eine altnordische Saga zurück, die weit älter ist als die Eidgenossenschaft selbst. 

  


FIGUREN MIT IDENTIFIKATIONSPOTENZIAL

Diese Inszenierung baut auf die vielschichtigen Charaktere der Figuren. Ein grosses dramatisches Potenzial bergen die komplexen weiblichen Rollen. Zuvorderst Hedwig, Mutter von Walter und mitstreitende Ehefrau Tells: Mit ihr lebt eine höchst emanzipierte Frauenfigur auf, die zu denken und zu reden geben wird.

DIE BERÜHMTESTE OUVERTÜRE DER OPERNGESCHICHTE

Kaum eine Opernmelodie ist so bekannt wie die Fanfare und der sogenannte Galopp aus dem Schlussteil der Ouvertüre des «Wilhelm Tell». Zudem nimmt der berühmte Dreiklang des Schweizer Postautos einen festen Platz in der Schweizer Erlebniswelt ein. Alleine diese Tonfolge live auf dem Rütli wiederzuerkennen, stellt ein Highlight dar. Die «Grand Opéra Wilhelm Tell» ist daher ein veritables Happening: populär, spektakulär, hoch emotional und durch ihre Zeitlosigkeit immer aktuell. 

      


DIE NATUR IST NICHT KULISSE, SONDERN PROTAGONISTIN

Schon bei der Konzeption seiner Oper mass Rossini der mythischen Schweizer Alpenwelt eine zentrale Bedeutung zu. Er hielt sogar seinen Bühnenbildner an, an den Vierwaldstättersee zu reisen, um vor Ort Skizzen für eine möglichst authentische Uraufführung anzufertigen. Darum spielt die Kraft der Innerschweizer Natur eine zentrale Rolle in dieser Inszenierung. So schaffen wir auf dem Rütli ein Erlebnis von geradezu mystischer Intensität. Die Kraft dieser Aufführung wird für das Publikum somit nicht nur hör- und sehbar, sondern auch physisch erlebbar.